Wir leben in einer Zeit, in der in den meisten Schulen und in pädagogischen Einrichtungen der Jugendhilfe eine Zunahme von entgrenztem Verhalten und Verrohung beobachtet und berichtet wird.
In den Vorträgen sollen die Hintergründe und Zusammenhänge für verinnerlichte Gewalterfahrungen im Rahmen von häuslicher Gewalt und/oder unbegrenztem täglichen stundenlangen Konsum von verschiedenen Gewaltdarstellungen in verschiedenen Medien und auch im Internet verdeutlicht werden.
Lehrer*innen, Pädagog*innen und Therapeut*innen benötigen ein Bewusstsein über die Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung, auf das Sozialverhalten und die Lernfähigkeit von Kindern und Jugendlichen, die ungeschützt und unbegrenzt auf den medialen Autobahnen im Internet unterwegs sind.
Welche pädagogischen und traumapädagogischen Konzepte, vor allem welche Haltung von erwachsenen Profis, können der Prävention dienen und vielleicht noch aktiviert werden, wenn eigentlich „das Kind in den Brunnen gefallen“ ist?
Neben den wissenschaftlich fundierten Vortragsteilen sollen dann in Kleingruppen und im großen Forum Handlungsmöglichkeiten und Konzepte vorgestellt und diskutiert werden.